Skeptoskop #13 – ‘Alexander ‘Hoaxmaster’ Waschkau’

Zum zweiten Mal springt Sebastian Bartoschek als Interviewer ein und stellt dieses Mal dem Hoaxmaster selber die Fragen. Unter anderem werden folgende Themen angesprochen:

  • Herkunft des Hoaxmasters
  • Ist er ein Nerd?
  • Warum hat der Hoaxmaster Psychologie studiert?
  • Ist Psychologie wirklich eine Wissenschaft?
  • Sind die Naturwissenschaften axiomatisch?
  • Der Hoaxmaster und das “Gottesteilchen”
  • Der Beginn des “Skeptischen” Hoaxmasters
  • Warum der Hoaxmaster lieber “ein Freund des wissenschaftlch-kritischen Denkens” ist
  • Sind wir eine aufgeklärte Gesellschaft?
  • Kann man der Wissenschaftscommunity vertrauen?
  • Wie kam es zum Eintritt in die GWUP?
  • Gibt es Gott?
  • Hat Hoaxilla kritische Hörer?
  • Ist der Hoaxmaster der Hof-Podcaster der GWUP und damit nicht unabhängig?
  • Der Hoaxmaster und der “PsychoTalk”
  • Wie geht der Hoaxmaster mit Meinungsdivergenz in/über seine/n Sendungen um?
  • Besticht der Hoaxmaster durch Arroganz?
  • Was hat der “Hoaxilla-Ruhm” das Leben verändert?
  • Wie geht der Hoaxmaster mit “Glauben” um?
  • Warum forscht die GWUP nicht wirklich?

Wie man schon an den Themen sehen kann, ist der Hoaxmaster das ein oder andere Mal doch ins Schwitzen gekommen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Sebastian!

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17 Gedanken zu “Skeptoskop #13 – ‘Alexander ‘Hoaxmaster’ Waschkau’

  1. Lieber Hoaxmaster als Anwender der Selbstbeweihräucherung rekrutieren du vorwiegend aus Berufsgruppen mit einer überdurchschnittlichen Verantwortung und Macht bei gleichzeitiger Unfähigkeit und eklatantem Dilettantismus.

    Es gilt bei Dir die einfache Formel: Je verheerender die Folgen für die Allgemeinheit sind desto höher ist der Selbstbeweihräucherungsfaktor des Anwenders.

    Insbesondere Podcaster und Manager in gehobenen Positionen, die sich ihre Existenz ständig schönreden müssen, um nicht an der eigenen Unfähigkeit zu ersticken, wenden das Selbstbeweihräucherungsritual fast täglich an, aber auch entrückte Berufskünstler, deren Kunst von der Allgemeinheit eher als Belästigung empfunden wird, sind auf diese Prozedur angewiesen, wollen sie nicht an ihrer Bedeutungslosigkeit zugrunde gehen.

  2. Du lässt das wohl nur solange stehen bis dir als person jemand auf den sack geht das ist nicht meine Intention dennoch ist es komisch das Du deine Frau & dich nicht gleich anfangs Vorgestellt hast so wirkt es: “als Lückenfüller”.

    lg

    ralf

  3. Pingback: Vorhersage Sonntag, 02.12.2012 | die Hörsuppe

  4. Lieber Ralf,

    Deutsch scheint nicht deine Muttersprache zu sein. Das ist natürlich nicht schlimm. Es ist auch nicht die meiner Mutter :) aber: es führt dazu, dass Deine Aussage inhaltlich nicht nachvollziehbar sind.

    Da Dir aber irgendetwas auf der Seele brennt, würde ich das gerne verstehen. Was hälst Du denn davon, es in einfachen, kurzen deutschen Sätzen zu schreiben – oder in deiner Muttersprache – und ich suche mir dann jemanden der es übersetzt? Würde mich sehr freuen!

    Sebastian

  5. 1:28 “…die kommen jetzt in meine Stadt, mit denen will ich jetzt mal ‘n Bier trinken gehen” – in Mittelfranken gibt’s die höchste Brauereidichte der Welt, ich lad’ Euch auf ein Dunkles im Nürnberger “Landbierparadies” ein :-)

    @ralf: Wo ist Dein Problem?!

    Das war ein unterhaltsames Interview, finde ich, weiter so :-)

  6. sehr nett: Zum Thema Treibhauseffekt auf der Venus: “vermutlich geologisch-astrologische Prozesse” ;-))))
    Wenn ich mich doch verhört habe, hab ich nix gesagt!

  7. Frohen Nokolaustag dem Skeptoskop Team.
    Vielen Dank für diese tolle und informative Episode. Ich finde es immer toll, auch mal Hintergründe zu den Leuten zu erfahren, die uns mit so vielen Podcast versorgen. Auf dieses Gespräch seit dem Hoaxmistress Interview gehofft.
    Sebastian Bartoscheck als Moderator dieser Folge ist eine gute Wahl.
    Es wäre schön, wenn dies nicht das letzte Skeptoskop Interview von ihm gewesen sein wird.
    Ich wünsche euch eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.

  8. Hi! Danke für die öffentlich geteilten Gedanken (wiedermal).

    Ich finde die Kritik an “dem Bild-Journalisten” recht interessant.
    Ich finde ja so vereinfachende und manipulierende Medien auch nicht so toll und hab eine emotionale Schranke die mich völlig dogmatisiert davon abhält solche Medien überhaupt nur anzusehen.

    Dabei ist es doch mehr oder weniger klar dass man Menschen die mit ihrem Alltag ausgelastet sind, gewisse Informationen vereinfacht darstellen MUSS um sie überhaupt noch zu erreichen. In welche Richtung das geht ist natürlich immer eine Streitfrage.

    Kleine Anekdote aus meinem Leben:

    Ich bin Maschinenbautechnikergeselle, also im Volksmund “Schlosser” (Dabei hatte ich noch nie was mit einem Türschloss oder Anwesen zu tun in meiner 18 jährigen “Karriere”).

    Ich arbeite meistens um Geld zu verdienen und um irgendwie meine Rechnungen zahlen zu können. So kam es, dass ich als bekennender “Ökofreak” und somit auch Vegetarier bei der OMV Raffinerie arbeiten musste und schon sehr viel Kilometer mit meinem Auto zurücklegen musste. “Ideologisch” passt mein Job oft nicht zu meinem Leben. Aber im Detail kann ich dort gute Arbeit leisten und Leidgenossen positiv beeinflussen …

    Also was ich damit sagen will: Lieber gemäßigt angepasst als dogmatisch Alternativ. Man muss den Menschen die Hand reichen und darf ihnen nicht die Gedanken abhacken …

  9. @ Sendungsbewusstsein:

    Oh Mann, … Das HÄTTE ich auch. Aber ich trau mich nicht. Nein. Ich weiss ich kann es nicht weil ich nicht über die rethorischen Fähigkeiten verfüge und auch nicht gelernt habe saubere Interviews zu halten und ordentlich zu Argumentieren.

    Aber würde ich dieses Bedürfnis ausleben täte ich es nicht aus Überheblichkeit sondern eher aus Unsicherheit. Das klingt jetzt vielleicht etwas schräg.
    Aber in meiner kleinen Welt haue ich oft recht verquerte Gedanken aus einer Unsicherheit heraus in die Runde weil ich damit Resonanz generieren will um damit meine eigene Meinung auszubauen.

    Kann es sein lieber Hoaxmaster, dass du irgendwo in dir drin eine ähnliche Motivation hast? Also eine Art der Unsicherheit die du abklopfen willst?
    Also so lange die rethorisch so weit vertretbar ist, dass du dich traust dich an der Öffentlichkeit zu reiben?

    Oder ist deine Motivation “bekehrerischer” gelagert? ;-)

    • Hmm, interessante Frage, die Du mir da stellst.

      Tatsächlich war es vielleicht am Anfang so etwas wie das Abklopfen dr eigenen Unsicherheit. Heute bin ich aber sehr gefestigt in meinem Weltbild. Das bedingt übrigens auch die Gewissheit, dass ich jederzeit damit rechnen muss, Teile meines Weltbildes dem aktuellen Erkenntnisstand anzupassen.

      Bekehren möchte ich niemanden. Ich möchte nur das Weltbild zeigen, welches ich für das einzige vorurteilsfreie, weil ständig der Überprüfung unterworfen, ist. Ob sich jemand der wissenschaftlich-kritischen Weltsicht verschreibt oder nicht, ist dann eine persönliche Entscheidung, die jede Person selber treffen muss.

      • Danke für die Antwort!

        Also das mit dem “Bekehren” war natürlich überspitzt formuliert.
        Obwohl ich mir schon denke, dass ein Mensch mit Sendungsbewusstsein , welches er z.B. mit Hilfe eines Podcasts umsetzt, tief im Inneren schon auch den Wunsch hat Menschen zu erreichen um sie von der eigenen Sicht der Dinge sagen wir mal zu Begeistern.
        Ganz plump gesagt, ich könnte auch sagen: Ist mir alles egal was du erzählst, ich mach was ich will, groß Nachdenken darüber will ich nicht und die Welt wird sich sowieso irgendwann auflösen. Spätestens in ein paar Milliarden Jahren sind wir alle gar nicht mehr da, also warum soll ich gerade heute und jetzt ethisch korrekt handeln und die Basis dafür aus ewigem kritischen Denken generieren?
        Wir begegnest du so einer pessimistischen Einstellung?
        Für mich geht es wenn man es ganz runterbricht nämlich genau darum. Wie gestalte ich mein Leben und nach welchen Prinzipien handle ich. Das skeptische Denken kann, muss aber kein Rezept dafür sein.
        Also wenn ich das so betrachte ist die skeptische Denkweise möglicherweise auch nur eine Modeerscheinung.
        Manchmal wünschte ich fast ich hätte das nicht in mir drin und würde meine paar lächerlichen Jährchen hier auf Erden einfacher und mit weniger Zweifel verbringen.
        Wobei ich mir das gar nicht aussuchen konnte. Ich hab schon als Kind mein erstes Kassettenradio zerlegt weil mich interessiert hat wie das da drin aussieht und ich habe mich nie damit zufrieden gegeben das Dinge einfach funktionieren. Ich wollte immer wissen wieso. Sachen einfach hinzunehmen lag mir nie. Keine Ahnung woher ich das habe …
        Eine Frage die mir gerade einfällt wäre:
        Sind Skeptiker eigentlicher eher Optimisten oder Pessimisten?
        Eigentlich müssten es doch eher Optimisten sein, denn in gewisser Hinsicht sind sie doch „Weltverbesserer“.
        Auf mich trifft der Pessimismus von außen manchmal wenn ich mich als Veggie oute. Ich sag dann immer naja, ich versuche halt Leid möglichst zu vermeiden in meinem Umfeld. Das bezieht sich bei mir auf alle Lebewesen, also auch Pflanzen.
        Irgendwie ist es für mich logisch dass das Vermeiden von Gewalt so gut es geht und dem Bestreben nach Kooperation so gut ich kann, schlussendlich meine eigene optimale Umwelt ergeben müsste würde ich mein Handeln … wie war das bei Kant? Kategorischer Imperativ mein ich …
        Naja was ich sagen will: Ist es am Ende nicht auch eine Glaubensfrage ob man Skeptiker sein will oder nicht? Ich meine Angesichts der Lächerlichkeit unserer Existenz im Großen und Ganzen oder einfach all dessen was wir kennen betrachtet? ;-)

        Oder kann man sich das einfach nicht aussuchen?
        Gibt es doch so eine Art Schicksal?
        Ich meine das im Sinne der Chaostheorie wonach ein Schmetterling einen Sturm auslösen könnte ;-)

        Wer oder was war dafür verantwortlich wo meine Eltern sich kennen gelernt haben, wie ich auf die Welt kam, wie ich mich entwickelt habe und dass ich irgendwann in einer App nach Podcasts gesucht habe mit diversen Stichworten die mir in dem Moment gerade eingefallen sind, usw.
        Und was kann ein armes Kind in der dritten Welt dafür dass es da zur Welt gekommen ist wo es trotz seines hohen genetisch vererbten Intellekts in jungen Jahren schon zum Sterben verurteilt ist …
        Und was ist mit den ganzen Zwischenstufen bis zum privilegierten, gesunden, neugierigem Kind „aus gutem Hause“?
        Es kann keinen Gott geben der das alles mit Absicht macht. Aber was ich sagen will ist:
        Das Leben ist eine Reihe von Zufällen. Wo man auf die Welt kommt, wen man kennlernt, was einem motiviert und welche Träume man entwickelt, usw. Das alles kann nicht bewusst gesteuert werden.

        Also … Wo liegt der Sinn und warum soll ich bewusst Skeptiker werden? (Unbewusst war ich es zufällig immer schon).
        Oder anders gefragt: Wie gibt man jemanden die Motivation sein ganzes Leben lang zu lernen und zu forschen wenn er sich die letzte große Frage schon selbst beantworten kann:
        Ja, das Leben ist ziemlich kurz und sinnlos.
        Man könnte jetzt idealistisch sagen (und so wie ich auch danach leben), dass man das Beste daraus machen müsste und die große Chance hat an einer besseren Welt mitzuarbeiten, blablabla …
        Naja, aber Ende kommt ohnehin die Supernova. Sollten wir es schaffen diesem Sonnensystem zu entfliehen als Menschheit, wird uns halt im Zweifelsfall die letzte Supernova oder was auch immer erwischen.

        Insofern verstehe ich die religiösen. Auch wenn ich aufgrund der Gottesfrage dadurch keine Befriedigung erlangen kann …
        Das ständige Hinterfragen zum Ideal zu erheben KÖNNTE vielleicht ABER auch eine Art religiöser Betätigung sein ;-)

        Lg, aus Wien ;-)

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