In der nunmehr neunten Folge hatte ich das große Vergnügen, Holger Klein als Gast im Skeptoskop begrüßen zu dürfen.
Holger “Holgi” Klein ist Radiomoderator, Podcaster, Blogger und (relativ) frisches Mitglied der GWUP. In allen seinen Publikationen läßt Holgi keinen Zweifel daran, dass er ein Freund des wissenschaftlich kritischen Denkens und somit ein idealer Gesprächspartner für diesen Podcast ist.
Unter anderem ging es in unserem Gespräch um Folgendes:
- Mitgliedschaft in der GWUP
- “Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!”
Holgis Vergangenheit in einer “Sekte” - Platonische Kugelmenschen
- 9/11 (die HOAXILLA-Folge dazu…)
- James Randi
- Wie Holgis Umzug nach Berlin sein Leben veränderte
- Ärger auf Partys mit Esos
- Holgi und die öffentlich-rechtlichen Medien
- Glaube und Religion
- Wie man mit “Trollen” umgeht
- Wie Holgi mit Gott sprach (Seinen Namen erfahrt ihr nur in der Sendung!)
- Hans Weidenbusch und das Perpetuum Mobile
- Ulrich Bergers Artikel zu Hans Weidenbusch
- Die Wahrheit über Holgi und Esowatch
- Peter Singer
- Die ultimative Weisheit…
Podcast: Play in new window | Download (Duration: 1:06:43 — 61.2MB)

.Na endlich!
Aber kaum hat man es sich bequem gemacht, um ungestört die neue Folge zu genießen, kommt auch schon die Abmoderation.
Danke für die lehrreiche und unterhaltsame Stunde. Die Osteopathie war für mich eine Überraschung und die “Nummer” mit dem Urknall werde ich bei Gelegenheit zur Anwendung bringen.
Bei “Platonische Kugelmenschen” mußte ich an das alte Lied
“Der moderne Mensch – ist rund
Der moderne Mensch rollt!”
denken…
Hast du nach Holgis Lebensweisheit (das mit dem Pipi machen) eigentlich was geschnitten? Das klingt plötzlich so anders.
Gutes Ohr! Da habe ich tatsächlich etwas geglättet.
Das Logo bei Bitlove sieht sehr mehrdeutig aus ^^, eine Verschwörung?
Der Link zur 9/11-Hoaxillafolge ist kaputt
Wird nachher repariert… Danke für den Hinweis!Ist repariert!
Ein bisschen Hilfestellung für Holgi zu dem “Nur weil man Gott NOCH nicht beweisen kann…” Argument:
Wer so argumentiert hat seinen Glauben nicht verstanden. Es heißt ja nicht umsonst Glaube, weil man glauben soll. Man hat keine Beweise zu verlangen. Und wenn es welche gibt, müsste man sie konsequent ignorieren. (Egal ob für, oder gegen Gott oder wenauchimmer)
Sich also auf die Suche nach Beweisen zu machen, oder andere dadurch überzeugen zu wollen, dass es vielleicht Beweise geben könne, ist so ziemlich das falscheste, was ein gläubiger Mensch machen kann.
Daraus lassen sich fantastische Antworten konstruieren.
“Entweder du glaubst an Gott, oder du willst ihn beweisen…”
Toller Podcast, großes Lob! Aber ich habe doch an einer Stelle was zu meckern:
Ihr scheint bei Glauben aus ‘Nicht-Falsifizierbarkeit’ eine gewisse Legitimation oder Harmlosigkeit abzuleiten. Dies ist falsch.
Beispiel: Ein katholischer erzkonservativer Priester wird seinen Glauben unfalsifizierbar formulieren (Urknall durch Gott, Schöpfung via Evolution, Bibelgeschichten als Metapher) und kann trotzdem nach Herzenslust gegen Homosexualität und Kondome wettern. Dies hat einen messbaren Impakt in Form von Hass, Aidstoten etc.
Grüße und schönes Wochenende
Du hast natürlich Recht!
Die Idee, dass man eine losgelöste vernunftbegründete Diskussion vor eine gefühlsmäßige Reaktion stellen kann, halte ich für einen leicht gefährlichen Trugschluss, obwohl ich die Intention nachvollziehen kann. Das Problem liegt glaube ich woanders, nämlich wenn entsprechende Gefühle zu einer so starken Ablehnung der Gegenposition führen, dass eine argumentative Auseinandersetzung nicht möglich ist. Dann hat man aber schlichtweg eine Grundlage für eine Debatte.
*Muss im letzten Satz natürlich “keine Grundlage” heißen und nicht “eine”.
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Ich weiß nicht warum und kann es nicht näher benennen, aber irgendwie schwingt in den Aussagen vom Holger immer eine latente Arroganz mit.
Betrachtet man die Tatsache, dass er selbst mal anfällig für Sekten und Okkultismus war, scheinen mir seine Reaktionen auf Menschen, welche es in diesem Moment nicht besser wissen, doch sehr harsch.
Vielleicht sollte er diesen verwirrten Menschen die selbe Literatur nahe bringen, die auch ihn ‘geheilt’ hat, anstatt sie arrogant als Spinner und Spasemacken zu beschimpfen.
Vielleicht gibt es ja eine online- und eine offline-Version vom Holgi und er ist eigentlich total handzahm. Zu Wünschen wäre es ihm.
Versteht mich nicht falsch, ich mag den Holger sehr! Seine Projekte sind wichtig und wenn es sie nicht mehr geben würde, wäre das echt ein großer Verlust für die Netzgemeinde (Alle), aber seine radikalen Äußerungen, wenn es um dieses Thema geht, nerven mich schon arg